In die eigene Stadt
zurückkehren
und bei der Fahrt
mit der Tram
sich selbst sehen
wie frau dort saß
letzten Monat noch
und letztes Jahr
und vor zehn Jahren
an diesem Lieblingsplatz
am Fenster
der vorüberziehende Fassaden
sammelte
gebeugt von Jahreszeiten
und dieses Echo
meiner selbst
nach dem Weg fragen
stumm
(TheSource)
und wenn ich schriee
und es käme ein widerhall
den geschlossenen lippen
und dem weh
klänge nach ein weh
wie ein schlüssel
in geschlossener tür
der deinem schlüssel
im wege ist
Über die Ebene
warf er sich auf mich
mit gebieterischem Schatten
zehntausend Schritt nicht genug
ihn zu durchmessen.
Füchse und Murmeltiere
hockten zu seinen Füßen
kahle Fichten umklammerten seine Knie.
An seiner Hüfte heulte ich
die Vergänglichkeit
die Angst
wie eine Krankheit in den Fels
und auf seinem Buckel
barg mich traumloser Schlaf
in kargem Gestrüpp.
Von seinem Gipfel habe ich keine Geschichte.
(TheSource)
immer ein steigen
der blick nach oben
ein starren
kein überwinden
es wäre ein hinab
in die angst
und der wind
hat dein pfeifen
fürs jenseits
gestohlen
ich bin nicht mehr ganz
seit du jene Worte gesagt
nicht mehr eins
der Blick in den Spiegel
reflektiert jedes Mal ein anderes
Fragment
splittert mich
in kleinste Teile
jeder eine Unbekannte
Risse durchziehen mich
in heimatlosem Schritt
bodenlos flach
haust in ihnen
vergessene Erinnerung
ich bin nicht mehr ganz
(seit du jene Worte gesagt)
im Spiegel
(TheSource)
im vorbeigehen
schaufensterspiegel
und puppenverquickt
erstarrte gesten
momentlang im reflex
des hinschauens
im vorwärts dann
gespiegeltes zurück
was im vorbeigehen
momentlang im reflex
von hinten dich anfällt
und im affront der bewegung
den blick zur seite reißt
Als Aphrodite die
Masken abnahm
graute mir
vor dem Spiegel
(TheSource)
vor meinem fenster
als maske
die dem blick
ein sehen vorhält
laublos im dunst
und verknotet
astwerk : gezweig ... andeutend
Wie anstrengend es ist...
ich zu sein